Vietnamesische Sprichwörter - Zitate

From Famous Quotes

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A

  • "Aber auch nicht eine von allen Schwiegermüttern lobt die Schwiegertochter und umgekehrt."
  • "Alte Leute sind gewohnt zu arbeiten, junge – zu essen."
  • "Arbeitest du, so füge dich dem Willen deines Arbeitsgebers; schläfst du, so passe dich deinem Manne an."
  • "Auch dem Hahn obliegt es, die Küken zu ernähren."
  • "Auch der Klügste kann einem ganzen Haufen Verrückter nicht widerstehen."
  • "Auch ein leichter Regen, dauert er lang, kann eine Überschwemmung hervorrufen."

B

  • "Begibst du dich auf die Reise, so berate dich mit den Alten; kehrst du von der Reise zurück, so erfahre Neuigkeiten von den Kindern."
  • "Bei einem bissigen Hund bleiben die Nachbarn weg, bei einer zänkischen Ehefrau die Freunde und Verwandten."
  • "Bei schlechter Beleuchtung vermag sich auch der Teufel das Aussehen eines Engels zu geben."
  • "Beim Nachbarn hälst du stets beide Augen sperrangelweit offen, bei dir selbst aber drückst du sie zeitlebens zu."
  • "Besser noch ganz und gar unwissend sein, als nur eine oberflächliche Kenntnis haben."
  • "Besudelst du dir die Hände, so bleibt auch dein Gesicht nicht frei von Schmutz."
  • "Bevor du einen fremden Hund schägt, schau dich erst um, wo sein Herr ist."
  • "Blumen sind dazu da, daß man sie pflückt, Mädchen – daß man mit ihnen scherzt."

D

  • "Das Geld geht durch das Haus des Armen, wie der Wind durch eine verfallene Hütte weht."
  • "Das Haus mit zwei Gebietern kennt keine Eintracht, der Staat mit zwei Regierungen keinen Frieden."
  • "Das Mädchen sucht den klugen Mann, der Jüngling – die schöne Frau."
  • "Das Messer hat nur eine Schneide, die Zunge deren mehr als hundert."
  • "Dem Starken nützt dieKraft, dem Schwachen hilft die List und Tapferkeit."
  • "Dem Zugriff des Mandarins konnt er sich noch entziehen, dann aber fiel er dem Schreiber in die Hände."
  • "Den Bonzen suchst du vergebens auf dem Weg zur Pagode."
  • "Der arme Teufel verläßt sich auf die Sparsamkeit der Frau."
  • "Der gemächliche Elefant kommt eher ans Ziel als der wilde Hengst."
  • "Der hohe Baum wird stärker vom Winde bewegt und leichter gebrochen; je größer der Ruhmeskranz, desto mehr Schatten wirft er, und desto rascher verliert er seinen Glanz."
  • "Der junge Mensch fühlt sich zu Hause froh und geborgen, der alte im Tempel."
  • "Der junge Mensch rechnet auf die Hilfe seines Vaters, der alte - auf seiner Kinder."
  • "Der König besitzt die Reisfelder, das Volk tritt die Wasserräder."
  • "Der Kopf eines Elefanten, aber das Gehirn einer Maus."
  • "Der Kranke sehnt sich nach Gesundheit, der Gesunde nach Reichtum."
  • "Der Mandarin träumt nur davon, wie er bald Adeliger werden könnte; der Geschäftsmann Tag und Nacht, wie er etwas teurer verkaufen könnte."
  • "Der Mensch schafft Reichtum, aber nicht der Reichtum Menschen."
  • "Der Offizier unterwirft sich der Order, der Soldat dem Befehl."
  • "Der Reiche verkauft seinen Reis, der Arme seine Kinder."
  • "Der Satte wird zum Buddha, der Hungrige aber verwandelt sich in einen Teufel."
  • "Der Siebzigjährige fragt den um Rat, der eben das 71ste vollendet hat."
  • "Der Traum fast aller Ehemänner: sie klettern auf ihrer Trauerleiter hinauf zum Himmelsboden und fragen dort ganz unverhohlen, wo man das Geld könnt´ wieder holen, das für die Braut sie dereinst sinnlos ausgegeben."
  • "Der Vogel denkt an sein Nest, der Mensch an seine Vorfahren."
  • "Der Wächter schlägt Alarm, um selbst dabei zu rauben und zu plündern."
  • "Die ältere Tochter ist die Tante der Kleinen."
  • "Die geraden Worte behagen den Ohren nicht."
  • "Die Krankheit dringt durch den Mund ein, das Unglück kommt aus dem Mund."
  • "Die Leute schauen alle recht verschiedenartig aus ihren Kleidern heraus; würde man jedoch alle splitternackt ausziehen, so würden alle recht einförmig aussehen."
  • "Die Nachkommen dünken sich immer klüger als die Vorfahren."
  • "Die Stärke eines Bootes liegt in der Tüchtigkeit des Steuermanns, die einer Frau in der des Ehemanns."

E

  • "Ein abgemagerter Hund: ein "Gütezeichen" seines Heren."
  • "Ein dürrer Baum hat keine Knopsen, ein schlechter Mensch keine Kinder."
  • "Ein dürrer Baum kommt im frischen Wasser nicht mehr zum Leben; ein armer Teufel wird auch im Grabe nicht mehr reich."
  • "Ein Jahr baust du an deinem Haus, drei Jahre lang sitzt du ohne Reis am Tisch."
  • "Ein junges Pferd schlägt gerne aus."
  • "Ein kluger Vogel baut sein Nest auf dem Dach eines Mandarinenhauses."
  • "Ein kluger Vogel schont seine Federn, ein kluger Mensch seine Worte."
  • "Ein Mädchen ohne Mann – ein Boot ohne Ruder; ein Bursche ohne Frau – ein Pferd ohne Zügel."
  • "Ein Mensch ohne Brüder und Schwestern gleicht einem Baum in der Wildnis."
  • "Ein Mensch ohne Vater, ohne Mutter gleicht einer Laute ohne Saiten."
  • "Ein Stein allein ergibt noch keinen Hügel, Stein an Stein jedoch ergeben ein Felsgebirge."
  • "Eine alte Katze überläßt die Tapferkeit der kleinen Maus."
  • "Eine Armee ohne Komandeur: ein Tiger ohne Kopf."
  • "Eine gute Schwiegertochter ist besser als die eigene Tochter, ein guter Schwiegersohn besser als der eigene Sohn."
  • "Eine kluge Frau vermag auch eine Festung zu erstürmen."
  • "Einen Fluß kann man überbrücken, einen Brunnen zudecken, ein Feuer löschen, wer aber vermöchte den Mund eines Volkes zum Schweigen zu bringen?"
  • "Einen Menschen und sein Gesicht kann man wohl kennen, wie aber könnte man sein Herz erkennen?"
  • "Einen Tag nur fing er Fische, aber 72 Tage flickte er das zerrissene Netz."
  • "Einer blühenden Schönheit blüht kein schönes Schicksal."
  • "Einsam und allein, wie der Kamin nach der Feuersbrunst."
  • "Einträchtige Eheleute vermögen selbst das gesamte Wasser des Stillen Ozeans auszuschöpfen."
  • "Er erhob sich und schritt einher gleich einem mächtigen Elefanten, er kam zu Fall und schlich sich gleich einem räudigen Hund von dannen."
  • "Er kam zur Welt und fand nirgends einen Platz; er starb darob und fand nun erst recht keinen."
  • "Er war arm, und niemand kannte ihn; er wurde plötzlich reich, und schon besuchten ihn neuntausend Geschwister."
  • "Erkrankt ein Pferd, so wendet sich der ganze Stall vom Heu ab."
  • "Erst bei dem Zudecken merkst du, ob in der Bettdecke auch Flöhe sind."
  • "Erwarte von einem kahlköpfigen Bonzen nicht, daß er dir seinen alten Kamm schenkt."
  • "Es ist besser ein Tiger zu sein, den man fürchtet, als ein Hund, den man liebt."
  • "Es pflanzte der Reiche Schilfrohre, und es erwuchsen ihm Zuckerrohre; es pflanzte der Arme Kirschbäume, und es erwuchsen ihm Tollkirschen."

F

  • "Fällt die jüngere Schwester, so richtet die ältere sie wieder auf; fällt aber die ältere, so lacht die jüngere sie nur aus."
  • "Fängt das Kind zu sprechen an, so lernt es auch die ganze Familie nochmal von vorne."
  • "Flüsse und Meere kann man vermessen, ein menschliches Herz nicht."
  • "Für einen schlechten Sohn ist die Mutter verantwortlich, für einen schlechten Enkel — die Großmutter."
  • "Fürchte nicht die Enge des Hauses, fürchte vielmehr die des Herzens."

G

  • "Gäbe es kein Unglück, gäbe es keine Helden."
  • "Gehst du allzuviel mit deinem bissigen Hund spazieren, so verlierst du sowohl die Zuneigung deiner Nachbarn als auch deiner Freunde."
  • "Gibst du dich mit keinem Bonzen ab und kennst du auch nicht das Gebet, so ist dir selbst der Teufel nicht gewachsen."
  • "Gute Katzen treiben sich nicht auf dem Friedhof herum, gute Mädchen nicht im Kaffeehaus."

H

  • "Hast du dir die Verachtung deiner Geschwister zugezogen, so bleibt dir auch die des ganzen Dorfes nicht erspart."
  • "Hundert Wege – tausend Irrwege."
  • "Hunger in der Jugendzeit – reiche Jugend; Reichtum in der Jugendzeit – arme Jugend."

I

  • "Im Neuen Jahr wird selbst der dem Hungertod Geweihte noch einmal satt."
  • "Im Neuen Jahr wirst du drei Tage satt, im Sommer aber wirst du drei Monate hungern."
  • "In der einen Hand die Stäbchen, in der anderen das Weinglas."
  • "In seiner Pagode scheint auch Buddha kein Heiliger zu sein."
  • "Ist der Tiger auch ein grimmiges Raubtier, so frißt er doch keineswegs seine eigenen Kinder."
  • "Ist man einmal reich, so wächst der Reichtum von Tag zu Tag; ist man dagegen von Haus aus arm, so wird man mit jedem Tag noch ärmer."
  • "Ist man krank, ruft man den Arzt; ist man durch seine Hilfe wieder gesund geworden, schimpft man bestenfalls über seine Rechnung."

J

  • "Je gescheiter der Ehemann, desto mehr gehorcht auch die Ehefrau."
  • "Je größer die Liebe, desto größer das Leid."
  • "Je mehr du steckst in Samt und Seide, desto mehr folgen dir auch die Schweinehunde; steckst du jedoch nur in Lumpen, so verfolgen dich nicht nur die Hunde, sondern es beißen dich sogar die Schweine."
  • "Je mehr Schmuser, desto öfter legt man sich abends alleine schlafen."
  • "Je stärker die Liebe, desto heftiger auch der Zank."

K

  • "Kaufst du einen Büffel, so sieh dir die Hufe an; nimmst du eine Frau, so schau dir deren Sippe an."
  • "Kaum hatte die Kröte ihren Teich verlassen und sich am Ufer festgesetzt, da träumt sie auch schon davon, mit ihrem Maul nach den Sternen zu greifen."
  • "Kommt der Feind ins Land, so müssen auch die Frauen kämpfen."
  • "Kommt ein Gast ins Haus, und es ist kein Huhn auf der Stiege, so gibt ihm eine Ente oder eine Gans."

L

  • "Laß den Bart des schlafenden Tigers ungeschoren; erwacht er nämlich, so mußt du noch entschieden mehr Haare lassen."
  • "Lebst du allzu lange neben einer Pagode, so fängst du eines Tages an, auch Buddha als deinen Bruder zu bezeichnen."
  • "Leicht läßt ein junger Bambus sich nach allen Seiten biegen."
  • "Liebe bringt Schönheit, Bosheit, Häßlichkeit."
  • "Liebe läßt sich schwer zurückrufen."
  • "Lieber der Diener eines Vernünftigen als der Gebieter eines Dummen."
  • "Lieber ein kluger Diener als ein dummer Mandarin."
  • "Lieber gemeinsam mit allen sterben als alleine leben."
  • "Lieber hungern als borgen."
  • "Lieber noch einen armen Teufel aus dem eigenen Dorf heiraten als einen scheinheiligen Krösus aus einem fremden Land."
  • "Lieber noch in einem Parfümerieladen auf dem nackten Fußboden schlafen, als inmitten einer Fischhalle in einem Himmelbett."
  • "Lieber noch jung sterben als eine zweite Frau zu sein."
  • "Lieber noch von der Mutter hundertmal geschlagen werden als vom Vater einmal eine Drohnung vernehmen müssen."
  • "Liebst du Kinder, so kommen sie gerne in dein Haus; achtest du die Alten, so erreichst du auch selbst ein hohes Alter."
  • "Liebt man, so hebt man sich zum Himmel empor; haßt man, so drückt man sich noch mehr zur Erde nieder."

M

  • "Man erreicht das Ziel nur, wenn man geradeaus schreitet."
  • "Menschliches Gift kommt dem von zehn Schlangen gleich."
  • "Mit dem leichten Augenzwinkern des Amtsschreibers ist dem Hahn des Bittstellers das Todesurteil auch schon gesprochen."
  • "Mit der Bosheit verliert man den Verstand, mit den Sorgen den Appetit."
  • "Mit jedem Tag des Lebens kommt ein Stück Weisheit hinzu."
  • "Mit siebzig Jahren prahlt man auch dann nicht mehr mit seiner Gesundheit, wenn man etwa noch gut stehen und laufen kann."
  • "Mit Zorn und Haß reißt man alles nieder, mit Geduld und Liebe aber baut man aus nichts einen Tempel."

N

  • "Nimm dich vor den Zähnen eines tollen Hundes und den Hufen eines wilden Pferdes in acht."
  • "Not und Elend bringt dich am Ende auch noch dazu, deine Frau zu verkaufen und die Kinder an die Fremdenlegion abzugeben."
  • "Nur der Offizier kennt seine Soldaten, und nur der Ehemann seine Frau."
  • "Nur ein Pechvogel beklagt sich bei Gericht."
  • "Nur wenn du den Lehrer achtest, kannst du selbst auch Lehrer werden."

O

  • "Obschon er selbst strohdumm, so will er sich doch eine kluge Frau nehmen."
  • "Ödland bringt Unkraut hervor, das Alter Krankheiten mit sich."

P

  • "Pflege den Baum in seiner Jugend; ist er groß und alt geworden, so zahlt er es dir hundertfach zurück."

R

  • "Reich wird man mit Hilfe seiner Freunde, nach oben kommt man mit Hilfe seiner Frau."

S

  • "Sammelst du Früchte, so gedenke auch derer, die den Baum gepflanzt haben."
  • "Selbst eine Mißgestalt gleich einem Teufel vermag noch den Mädchen nach-zulaufen."
  • "Solange das Mädchen jung und schön, – will es sich nur ´nen – jungen Burschen auserkoren; – ist beides aber längst verloren, – so nimmt es gerne auch ´nen alten Toren."
  • "Sorgen machen den Bart grau, Schreck und Trauer das Haar."
  • "Sosehr das Gold auch glänzt, es macht doch viele Herzen rabenschwarz."
  • "Sosehr ein vergessener Mensch auch schreien mag, der Himmel hört ihn doch nicht."
  • "Stirbt auch der Vater, so bleibt doch der Onkel; stirbt auch die Mutter, so reicht die Tante dir die Brust."
  • "Stümperhafte List des Mannes versagt vor dem Verstand eines Weibes."

U

  • "Um das Erstgeborene sorgt man sich mehr als alle späteren Kinder."
  • "Um dir Ruhm zu kaufen, brauchst du mindestens 30 000 Dong; willst du ihn aber wieder loswerden, so bietet man dir dafür noch keine drei."
  • "Und war es auch die Katze, die den Topf zerbrochen hat, man verprügelt dennoch den Hund dafür."
  • "Und würde der Reiche auch im Urwald wohnen, es käm doch alle Welt zu ihm; zum Armen aber, und wohnte er auch auf dem Marktplatz, kommt kein Mensch."
  • "Unrecht bereuend vollbringst du Heldentaten."

V

  • "Vater und Mutter geben dem Sohn das Leben, der Himmel aber gibt ihm den Charakter."
  • "Verlierst du den Prozeß, so verlierst du vierzehneinhalb Taler; gewinnst du ihn aber, so verlierst du genau fünfzehn."
  • "Viele Kinder – viel Geschrei und viel Erdulden; viele Frauen – viel Geschrei und viele Schulden."
  • "Vor den Sitten des Volkes prallt auch das Edikt des Imperators jäh zurück."

W

  • "Was ein Elefant ohne Führer, das ist ein Bursche ohne Ehefrau."
  • "Was hoch hinauffliegt, fällt auch tief herab."
  • "Welcher Pfeffer wäre nicht bitter, welches Mädchen – ohne eifersüchtig?"
  • "Wer allzusehr den Tiger fürchtet, der zittert schon beim bloßen Hören seines Namens."
  • "Wer nicht lesen und nicht schreiben kann, der vermag auch nicht richtig zu pflügen."
  • "Wer nichts weiß und auch nichts lernt, geht blind im Dunkeln einer."
  • "Wie die Zirkusvorstellung, so auch die Werbetrommel."
  • "Wirft einen Blick in die Küche, und du kennst das Gesicht der Hausfrau, ohne sie gesehen zu haben."
  • "Wo der Verstand aufhört, beginnt bereits die Dummheit."
  • "Wurdest du im Haus der Mutter allzusehr verwöhnt, so bleibt das Haus des Mannes dir auf ewig fremd."

Z

  • "Zeit seines Lebens grub er Gräber für die Toten, als er aber dann eines Tages selbst starb, warf man ihn auf den Schutthaufen."