Religion - Zitate

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  • "Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, die sie ausüben, ehrliche Leute sind; und wenn Türken und Heiden kämen und wollten das Land bevölkern, wo wollen wir Moscheen und Kirchen bauen." - Friedrich II., der Große, auf die Anfrage des Direktoriums, ob ein Katholik Bürger einer preußischen Stadt werden dürfe
  • "Alle Religionen sind schön, die uns zu guten Menschen machen." - Berthold Auerbach
  • "Auf ihrer höchsten Warte und in ihren erhabensten Schöpfungen ist echte Dichtung der Ausdruck und die Begleiterscheinung echter Religion." - Walt Whitman, Letzte Aufzeichnungen
  • "Aus dem Bewusstsein, gut angezogen zu sein, empfängt eine Frau mehr innere Ruhe als aus religiösen Überzeugungen." - Ralph Waldo Emerson
  • "Das Glück ist ein Mysterium wie die Religion und duldet kein Rationalisieren." - Gilbert Keith Chesterton, Heretiker
  • "Der gemeine Mann betrachtet die Religion als richtig, der Weise als falsch und der Politiker als nützlich." - Seneca d.J.
  • "Der Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier." - Edmund Burke, Betrachtungen über die Französische Revolution
  • "Der Mensch ist unheilbar religiös." - Niklas Luhmann
  • "Die Ahnung ist die Quelle der Religion." - Jakob Boßhart, Bausteine zu Leben und Zeit
  • "Die echteste Philosophie des Weibes wird immer Religion bleiben." - Karl Joël, Die Frauen in der Philosophie
  • "Die erste Religion war jene, die das erstgeborne Volk der Sterne übte." - Joseph Görres, Mythengeschichte
  • "Die Geschichte verzeichnet nie und nirgends eine Religion mit einer rationalen Grundlage. Religion ist eine Krücke für diejenigen, die nicht Kraft dazu haben, das Unbekannte ohne Hilfe zu ertragen. Aber, so wie Schuppen, haben die meisten Leute eine Religion, in die sie Zeit und Geld investieren, und sie scheinen daraus beträchtliches Vergnügen zu schöpfen." - Robert A. Heinlein, Time Enough For Love, 1973
  • "Die Kunst muss das Medium sein und von dazu Verbündeten absichtlich geleitet werden, die Menschheit durch religiösen Sinn zu veredeln und zu verbinden." - Zacharias Werner, an E. F. Peguilhen, 5. Dezember 1803
  • "Die Religion ist das Krankenhaus der Seele, welche die Welt verwundet hat." - Jean Antoine Petit-Senn, Geistesfunken und Gedankensplitter
  • "Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes." - Karl Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung. MEW 1, S. 378, 1844
  • "Die Religion ist die einzige Metaphysik, die das Volk imstande ist, zu verstehen und anzunehmen." - Joseph Joubert, Gedanken und Maximen, Die französischen Moralisten
  • "Die Religion ist eine Art geistiger Fusel, in dem die Sklaven des Kapitals ihre Menschenwürde und ihren Anspruch auf eine halbwegs menschenwürdige Existenz ersäufen." - Lenin, Sozialismus und Religion
  • "Die Religion ist nichts als der Schatten, den das Universum auf die menschliche Intelligenz wirft." - Victor Hugo
  • "Die Religion ist zur leeren Hülle geworden; sie hat sich in eine Selbsthilfevorrichtung zur Steigerung des Erfolgs verwandelt. Gott wird zum Geschäftspartner." - Erich Fromm, Die Antwort der Liebe
  • "Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst." - Bertrand Russell, Warum ich kein Christ bin
  • "Die Religionen müssen alle toleriert werden und der Fiskus muss nur das Auge darauf haben, dass keine der anderen Abbruch tue, denn hier muss ein jeder nach seiner Façon selig werden." - Friedrich II., der Große, auf die Frage, ob die katholischen Schulen in Preußen abzuschaffen seien
  • "Die Religionen sehen ihre heiligen Bücher zwar auch als absolute Wahrheit an, trotzdem gibt es dort einen gewissen Wandel. In der Mathematik dagegen verändert sich, was wir einmal wissen, nie mehr." - Albrecht Beutelspacher, Interview SPIEGEL, 2004
  • "Die Religionen sind der Ausdruck des ewigen und unzerstörbaren metaphysischen Bedürfnisses der Menschennatur." - Jacob Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen, II, 2
  • "Die Weltreligionen sind es, welche die größten historischen Krisen herbeiführen. Sie wissen von Anfang an, dass sie Weltreligionen sind, und wollen es sein." - Jacob Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Die zeitgenössischen Religionen opfern dem Zeitgeist mehr als irgendeinem anderen Gott." - Ludwig Marcuse
  • "Ein König ohne Religion scheint immer ein Tyrann." - Joseph Joubert, Gedanken, Versuche und Maximen
  • "Ein Mensch ohne Religion ist ein Wanderer ohne Ziel, ein Fragender ohne Antwort, ein Ringender ohne Sieg und ein Sterbender ohne neues Leben." - Hélder Câmara
  • "Ein sehr unwissendes Volk wird sich gerade wegen seiner Unwissenheit zu einer Religion voller Wunder neigen." - Henry Thomas Buckle, Geschichte der Zivilisation 5
  • "Eine Religion, welche nicht oder nicht mehr fähig ist, sich auf die Höhe der erworbenen Wissenschaft zu erheben, ist eine tote Religion." - Leopold Zunz
  • "Es gibt nichts, was die Vorstellung von einem persönlichen Gotte unterstützen könnte. Ich bin Atheist. Es gab große Evolutionsbiologen, die an Gott geglaubt haben. Aber ich habe nie verstanden, wie man im Gehirn zwei völlig getrennte Fächer haben kann, und in einem liegt die Wissenschaft und im anderen die Religion." - Ernst Mayr
  • "Gefängnisse werden aus den Steinen der Gesetze errichtet, Bordelle aus den Ziegeln der Religion." - William Blake, Die Hochzeit von Himmel und Hölle
  • "Gott hat keine Religion." - Mahatma Gandhi
  • "Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse." - Bertrand Russell
  • "Ich glaube, dass sich gute Leute mit oder ohne Religion gut verhalten und daß schlechte Menschen Übles tun werden. Aber wenn gute Menschen Übles tun, dazu brauchen Sie eine Religion." - Steven Weinberg
  • "Ich habe keine Religion." - Horaz, Sermones 1, 9, 70
  • "In dunkeln Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen." - Heinrich Heine
  • "In religiösen Dingen ist das Wort Glaube gleichbedeutend mit Überzeugung." - Moritz von Egidy, Ernste Gedanken
  • "Je sicherer das Leben, desto bedrohter die Religion." - Gregor Brand
  • "Keine Kriege werden zugleich so ehrlos und unmenschlich geführt als die, welche Religionsfanatismus und Parteienhass im Inneren eines Staates entzünden." - Friedrich Schiller
  • "Man kann behaupten, dass die Mehrzahl der Religionen komplizierte Systeme der Vorbereitung des Todes sind." - C.G. Jung
  • "Menschen, die ihre Religion nicht frei wählen können, sollten sich wenigstens ihren Glauben aussuchen dürfen." - Gregor Brand
  • "Mystik ist die Urmutter der Religion, die Urmutter der Kultur." - Othmar Spann, Religionsphilosophie
  • "Nicht Gottesverehrung in Demut und Ergebenheit, nicht Anbetung eines höheren unbegreiflichen Wesens ist das Herz der Religion, sondern Liebe im Doppelsinn dieses Wortes, das uns als Geliebte und als Liebende nennt." - Dorothee Sölle, Wo Liebe ist, da ist Gott
  • "Nur Religion macht ein Volk; wo die Menschen keine Religion haben, da ist nur Masse." - Paul Ernst, Zusammenbruch und Glaube
  • "Religion ist Aberglaube. Das macht einem Menschen die Alternativen bewusst." - Peter Ustinov, Peter Ustinovs geflügelte Worte
  • "Religion ist die Gesamtheit der von spirituell verwandten Gruppierungen tradierten und soziale (rituelle, kirchliche) und weltanschauliche Ausrichtungen umfassenden Gepräge derselben, welche durch den gemeinschaftlichen Glauben an einen Gott und seine Offenbarung begründet sind und als Teil der "göttlichen Ordnung" geachtet werden.
    Als ein frühes System der gesellschaftlichen Regulierung ist Religion also die gemeinsam ausgeübte Form von spiritueller Zeremonie und Andacht oder Gebet, sowie einer gottgefälligen Lebensführung, bei der vor allem die rechtschaffende Art und Weise des ges./pers. Miteinanders und die, dem öffentlichen Willen der Glaubensgemeinschaft gemäße, einmütige Bekennung und Überzeugung zu dieser zum Ausdruck kommen soll." - Ludwig Feuerbach
  • "Religion ist eine infantile Wunschvorstellung." - Sigmund Freud
  • "Religion ist Gift." - Mao Tse-Tung
  • "Religion ist kein populärer Irrtum; sie ist große Wahrheit des Instinktes, von Menschen geahnt, von Menschen zum Ausdruck gebracht." - Ernest Renan, Die Apostel
  • "Religion und Familie sind die beiden größten Feinde des Fortschritts." - André Gide
  • "Religion und Mathematik sind nur verschiedene Ausdrucksformen derselben göttlichen Exaktheit." - Michael von Faulhaber
  • "Seltsam, dass die Menschen so gern für ihre Religion fechten und so ungern nach ihren Vorschriften leben." - Georg Christoph Lichtenberg
  • "So bleibt die eigentliche Religion ein Inneres, ja Individuelles, denn sie hat ganz allein mit dem Gewissen zu tun, dieses soll erregt, soll beschwichtigt werden." - Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meosters Wanderjahre I,7
  • "Vernünftige Menschen sind für das Gedeihen der Menschheit wichtiger als religiöse Menschen. Allerdings sind die religiösen Menschen oft die vernünftigeren." - Gregor Brand
  • "Vielleicht ginge es besser, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen, wenn die Menschen an der Leine und die Hunde an der Religion geführt würden. Die Hundswut könnte in gleichem Maße abnehmen wie die Politik." - Karl Kraus
  • "Was ist Religion? Sich in alle Ewigkeit weiter und höher entwickeln wollen." - Christian Morgenstern, Stufen
  • "Was würden wir armen Menschen machen, wenn wir uns nicht immer wieder eine Idee schaffen würden von Vaterland, Liebe, Kunst und Religion, mit der wir das finstere schwarze Loch immer wieder so ein bisschen verdecken können." - Max Beckmann, Briefe im Krieg
  • "Wenn die Religionen wahr sind, dann aus dem Grund, weil es jedes Mal Gott ist, der gesprochen hat. Und wenn sie unterschiedlich sind, dann aus dem Grund, weil Gott in verschiedenen Sprachen entsprechend der Verschiedenheit der Empfänger gesprochen hat. Und endlich, wenn sie absolut und ausschließlich sind, dann aus dem Grund, weil Gott in jeder Religion von »Ich« gesprochen hat." - Frithjof Schuon
  • "Wer erkannt hat, dass die Idee der Liebe der geistige Lichtstrahl ist, der aus der Unendlichkeit zu uns gelangt, der hört auf, von der Religion zu verlangen, dass sie ihm ein vollständiges Wissen von dem Übersinnlichen bietet." - Albert Schweitzer, Aus meinem Leben und Denken (Autobiographie)
  • "Wer Goethe gleich die Wissenschaft und Kunst besitzen will, der hat auch bald die beste Religion." - unbekannter Autor
  • "Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, hat auch Religion; Wer jene beiden nicht besitzt, der habe Religion." - Johann Wolfgang von Goethe, Zahme Xenien IX., Anfang
  • "Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind." - Albert Einstein, Aus meinen späten Jahren
  • "Wir müssen die religiösen Gefühle des anderen respektieren - aber nur in der gleichen Art, wie wir seine Ansicht respektieren, dass seine Frau schön und seine Kinder wohlerzogen sind." - Henry Louis Mencken
  • "Wo sich Wahrheit der Phantasie und Wahrheit des Verstandes begegnet, da ist das höchste menschliche Gefühl, wir nennen das Religion." - Achim von Arnim, An die Brüder Grimm, November 1812

Graffiti

  • "Die Freiheit der Religion: Jedem sein Gehirn-Teddy."

Siehe auch: Religiosität, Religionsfreiheit, Theologie, Mystik
Vergleiche auch: Christentum, Islam, Judentum

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